
VERANTWORTUNGSBEWUSSTE FISCHEREI
IST GELEBTER NATURSCHUTZ
Totholz als Jungfischhabitat
Während der letzten Wochen wurden an mehreren Stellen unserer Innstrecke Totholzstruckturen aus Fichtenreisig in den Inn eingebracht. Neben dem Hauptstrom wurden diese vor allem an Bachmündungen sowie im Jettenbacher Umgehungsbach eingebracht.
An einigen Stellen wurden darüber hinaus Minibuhnen geschaffen und der verbackene Kies aufgelockert. Ziel ist es, ein geeignetes Jungfischhabitat zu erschaffen.
Die Bereiche an denen zum Jahreswechsel die 130.000 Eier eingebracht wurden, standen hierbei natürlich im Fokus. Zusätzlich werden wir die vorgestreckten Forellen und Huchen aus den Schwimmboxen in diesen Bereichen besetzten.
Zusammengefasst bieten diese Totholzstruckturen mehrere Vorteile:
Nicht nur Schutz- und Versteckmöglichkeiten für die Brut, auch bieten die Reisigbündel Microorganismen und Insekten Nahrung. Diese sind wiederum wesentlich für die Entwicklung der Fischchen.







Brutröhren in den Zuläufen des Inns
Unser Fischzucht- und Besatz-Team hat Anfang dieses Jahres wieder Brutröhren in den Inn und in den Urtelgraben, bzw. den Faulbach eingebracht.
Bestückt wurden diese mit 135.000 frisch gestreiften Eiern unserer Zuchtfische. Die Elterntiere werden speziell für Nachzucht-Zwecke in unserer vereinseigenen Fischzucht gehalten.
Fischerkönig 2025Jonas Mühlberger
Der Huchen brachte bei 119 cm ein Gewicht von 33 Pfund auf die Waage
Hechtfischen mit der Jugend
Am 7. Dezember traf sich die Jugendgruppe um Tom Hanslmeier erneut am Tinninger See. Zielfisch war zum Abschluß nochmals der Hecht. Die Jugend hatte viel Spaß und konnte auch noch den einen oder anderen Fisch überlisten.
Termine
Jahreshauptversammlung
22. März 2026
Grandls Hofcafé
10:00 Uhr
Fischerfest
27. Juni 2026
Fischzucht Gars
14:00 Uhr
Herbstversammlung
26. September 2026
Grandls Hofcafé
19:00 Uhr
Weihnachtsfeier
28. November 2026
Grandls Hofcafé
19:00 Uhr
Der Anglerbund ISARIA München ist Gewässer-Verbesserer im August 2025
Im Jahr 1931 in der bayerischen Landeshauptstadt gegründet, ist der Anglerbund ISARIA einer der traditionsreichsten Fischereivereine Bayerns. Die vereinseigene Fischzuchtanlage in Gars am Inn dient mittlerweile als geographisches Zentrum und ermöglicht eine nachhaltige, naturnahe Bewirtschaftung der Vereinsgewässer. Besonders hervorzuheben ist das Engagement des Vereins für den Erhalt autochthoner Fischarten im Inn.
Artenschutzmaßnahme für den Huchen: Erfolgreicher Besatz im Inn
Im Frühjahr 2025 führte das ehrenamtliche Artenschutz- und Erhaltungsteam des Vereins bereits zum dritten Mal eine gezielte Maßnahme zur Stärkung des Huchenbestandes durch. Insgesamt wurden 15.000 Hucheneier im sogenannten Augenpunktstadium in drei speziell konzipierte Schwimmboxen eingebracht. Diese wurden in einem Umgehungsbach eines Stauwerks platziert – einem Bereich mit stabilen Wasserständen und optimalen Bedingungen für die Entwicklung der empfindlichen Eier.
Bereits wenige Tage nach dem Einsetzen schlüpften die ersten Fischlarven. Dabei konnte der sogenannte Homing-Effekt beobachtet werden: Die jungen Huchen prägten sich ihr Geburtsgewässer, den Inn, als Heimat ein. Dies erhöht ihre Überlebenschancen und

Zander und Ruttenbesatz
In den letzten Tagen wurden 10000 vorgestreckte Zander in unsere Seen und Altwässer verteilt.
Zudem wurden ebenfalls 5000 Babyrutten in allen drei Innabschnitten besetzt.

